How to be happy in a few days

Du brauchst:

– eine Freundin, die du schon ewig kennst und die du viel zu lang nicht mehr gesehen hast
– einen Papa der Freundin, dem es nichts ausmacht, 3489 Fotos zu machen und der freiwillig mit dem Auto durch Frankreich kurvt
– Kloßteig, um die besten Quarkkeulchen der Welt zu machen
– einige Nächte, um im Dunkeln im Bett über alles und jeden zu reden
– deutsches Naschzeug: Russisch Brot, Trolli und Küsschen
– ein wenig Sonnenschein

Alles zusammenmischen und schöne Tage mit der Besten verbringen!

Merci, chérie! 🙂

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Zum Frauentag – La journée de la femme

Gestern war Frauentag 🙂
Also erst einmal nachträglich einen herzlichen Glückwunsch an das bessere Geschlecht 😉

Ich dachte ja, dass dieser Tag nicht so wirklich etwas Besonderes ist, wurde aber gestern im französischen Fernsehen eines Besseren belehrt.
Zunächst gab es Glückwünsche über Glückwünsche von wirklich jeder Fernsehsendung, die Marion und ich gestern geschaut haben. Frauen hier, Frauen da. Nach der dritten Sendung nervt es einfach nur noch.
Im „Grand journal“, einer Sendung, die Nachrichten und Entertainment sehr erfolgreich zusammenführt, gab es sogar ein ausschließlich weibliches Publikum und das Thema des Abends waren, natürlich: die Frauen.
Und später dann, im „Petit Journal“ wurde das Programm von einer ModeratorIN, und nicht wie gewöhnlich von Yann Barthès (den Marion und ich vergöttern…) anmoderiert. Nach fünf Minuten wirklich blondem Gefasel kam dann endlich wieder unser Lieblingsfernsehmann auf die Bühne – und das Thema waren – Überraschuuuung! – Frauen. Nebenbei noch ein wenig Sarkozy und Kumpanen und dann hieß es schon wieder: Bis morgen!

Meiner Meinung nach wurde dieser Frauentag also in den Medien ganz schön hochgeschaukelt, ein wenig sinnlos, wie ich finde. Das Ganze hatte zudem immer einen leicht ironischen Hauch und ging manchmal schon ein wenig ins Verachtende. Aber hey, das ist französisches Fernsehen 🙂

In diesem Sinne warte ich gespannt auf den Männertag in Frankreich – mal schauen, was da so passiert.

 

Liebste Grüße von meinem sonnigen Balkon, den ich in weniger als zwei Stunden gegen einen Rezeptionstisch tauschen werde. Freude sieht anders aus 😉

 

 

Foto Yann Barthès von hier: http://www.toutelatele.com/article.php3?id_article=14358

 

 

Deutscher Kurzurlaub – Cannes und Antibes

Zwischen Rezeption, Sonne und Frühlingslaune bekam ich für eine Woche Besuch von zwei deutschen Touristen, denen ich versuchte das französische Lebensgefühl ein wenig näher zu bringen – ich hoffe, ich habe nicht gänzlich versagt. 🙂

Hier ein paar Impressionen aus Antibes und Cannes, zwei Städte, die wir an einem Tag besuchten und dabei nicht nur die lange Busfahrt in Erinnerung behalten werden…
Antibes war eigentlich nur als Zwischenstopp geplant, liegt es doch auf direktem Weg nach Cannes und ist somit einen Busstop wert.

In Antibes angekommen, ging es erstmal in die Touristeninfo, hier wurden wir von einem Praktikanten begrüßt – nichtmal im Urlaub hat man Ruhe vor ihnen…:D Mit Stadtplan und einigen Tipps ausgestattet sind wir dann einfach mal drauf los gegangen, immer in RIchtung Meer und damit Richtung Altstadt. Die war dann richtig schön anzusehen, durch das wundervolle Wetter kamen auch tolle Fotos heraus 🙂

 

 

 

Zurück am Busbahnhof warteten wir auf den nächsten Bus, der uns dann endlich nach Cannes bringen sollte. Ich hatte irgendwie große Erwartungen an Cannes, da ja dort auch das bekannte Filmfestival stattfindet und irgendwie muss von dem Glamour und den Stars ja auch im März was übrig bleiben. Um es kurz zu machen: Cannes ist ein kleines Nizza – mit Promenade, Strand (okay, Sandstrand…) und vielen kleinen Bars und Restaurants – und den schlechtesten Crêpes, die ich jemals gegessen habe. Cannes war halt nicht so ganz das, was ich mir vorgestellt hatte. Die Luxushotels waren jedoch allesamt schön anzusehen, wenn auch nicht unbedingt in unserer Preislage 🙂

Die deutschen Tage habe ich letztendlich sehr genossen, auch wenn ich mit der deutschen Sprache offensichtlich meine Probleme hatte – die französischen Wendungen und Ausdrücke klingen alle so viel schöner…:)

 

 
Zum Abschluss hab ich noch ein besonderes Schmankerl für euch 🙂 Ich werde am 26. Juni 2012 meinen letzten Arbeitstag haben und am 27. Juni 2012 um 14.35 Uhr geht mein Flug Richtig Berlin!!